Der Gedanke an die eigene Rente lässt viele Menschen zusammenzucken. Denn längst steht fest: Die staatliche Rente wird für viele Menschen nicht reichen, um im Alter die Kosten für Lebensunterhalt und möglicherweise Pflege zu decken. Altersarmut ist deswegen bereits heute ein großes Thema. Immer mehr Menschen arbeiten noch im hohen Alter oder verdienen sich mit kleinen Nebenjobs etwas dazu. Und jüngere Leute, die heute etwas für das Alter ansparen möchten, schauen oft in die Röhre. Angesichts der Niedrigzinsphase sind vernünftige Renditen die Ausnahme. Doch es gibt Möglichkeiten, den niedrigen Zinsen ein Schnippchen zu schlagen: Mit Sparplänen kann ohne viel Aufwand ein nennenswerter Beitrag an Zinsen zustande kommen, der das Sparen für die Pensionierung erleichtert.


Sparpläne im Überblick

Prinzipiell gibt es verschiedene Arten von Sparplänen. Banksparpläne sehen vor, das Geld für einen festen Zeitraum zu einem festen Zinssatz anzulegen. Je länger das Geld angelegt wird, desto höher sind die Zinsen, die erreicht werden. Wer 25 Jahre lang spart, kann einen Zins von etwa 1,5 Prozent erreichen.
Auf den ersten Blick lukrativer scheinen Investmentfonds. Doch Vorsicht: Die Auswahl der Aktien, in die das Geld angelegt wird, übernimmt hier ein Fondsmanager, der neben einer Verwaltungsgebühr auch einen Teil der Rendite berechnet.

Finanziell flexibel mit EFT-Sparplänen

ETF-Sparpläne sind eine attraktive Alternative. Dabei investieren die Anleger in bestimmte Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Die Indexfonds bilden immer einen bestimmten Markt ab, zum Beispiel den deutschen Aktienindex DAX. Ein Fondsmanager ist nicht nötig. Und viel Startkapital auch nicht. Bei einigen Direktbanken können bereits ab 25 Euro im Monat Fondssparpläne abgeschlossen werden. Die Sparpläne sind äußerst flexibel. Die Sparrate kann jederzeit geändert oder ausgesetzt werden. Das Vermögen ist kurzfristig verfügbar. Wer mindestens 15 Jahre lang ansparte, wurde in der Vergangenheit meist mit rentablen Renditen belohnt. Wurden monatlich 100 Euro angespart, konnte ein Sparplan am Ende eine Rendite von über sieben Prozent bringen. Auch unter dem steuerlichen Gesichtspunkt sind ETF’s eine gute Lösung. Bei Kapitalentnahmen fällt stets der gleichbleibende Abgeltungssteuersatz an. Dagegen werden zum Beispiel bei der Riesterrente die Rentenzahlungen in vollem Umfang besteuert.

Sparpläne auf Aktienfonds bieten besonders gute Renditeaussichten, wenn über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren gespart wird. Für den langfristigen Vermögensaufbau können Sie ein zentraler Baustein und somit der Weg zu einer unbeschwerten Rente sein.

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