Vorsorgen für die Rente Ansätze, für die spätere Rente vorzusorgen, gibt es viele. Den meisten Berufstätigen ist es durchaus bewusst, dass die gesetzliche Altersrente nicht ausreichend wird. Der Bezug von Grundsicherung für Rentner tritt immer häufiger auf. Es gibt darüber hinaus Berufe, deren Lohnniveau, und damit der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung, so niedrige sind, dass Berufseinsteiger schon zu Beginn wissen, dass sie auch bei 45 Beitragsjahren Grundsicherung im Alter in Anspruch nehmen müssen. Dies Aussichten fordern, auch bei schmalem Budget, Eigeninitiative.

Staatliche Förderung nutzen

Wer kein Einkommen zur Verfügung hat, welches große Beiträge zur privaten Vorsorge zulässt, sollte sich als erstes an den staatlich geförderten Maßnahmen orientieren. Als lukrativste Option bietet sich die Wandlung der Vermögenswirksamen Leistungen in eine betriebliche Altersversorgung an. Zum einen entfallen dabei die Lohnsteuer und Sozialabgaben auf die VL, die bekanntermaßen aus dem Netto bezahlt werden, zum anderen kann sich die Subventionsquote auf über 50 Prozent der monatlichen Beiträge belaufen.

Nicht minder populär ist der Aufbau einer Zusatz-Rente über die staatlich geförderte Vorsorge, die Riester-Rente. Während bei der betrieblichen Altersversorgung die Beiträge bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur GRV frei gewählt werden können, ist die maximale Riester-Förderung allerdings davon abhängig, dass die Quote von vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahresbruttoeinkommens angespart werden. Eine jährliche Vertragsüberprüfung ist also angebracht.

Alternativen am Kapitalmarkt

Andere Berufstätige setzen auf langfristige Aktienfonds, die mit relativ geringen Beiträgen über eine lange Laufzeit anständige Renditen erwirtschaften. Kapitalgebundene Versicherungen geraten aufgrund der historisch niedrigen Zinsen zusehends unter Druck, die entsprechenden Erträge zu erwirtschaften. Ein neues Zauberwort macht seit einiger Zeit die Runde und wird gerade im Internet heftigst beworben.

Die Rede ist von binären Optionen. Diese können mit niedrigsten Einsätzen, bereits ab einem Euro gehandelt werden, wie der Name sagt, der Anleger gewinnt oder er verliert. Genauere Details dazu finden sich hier. Auch wenn bei den sehr niedrigen Handelsgrößen und den versprochenen Gewinnen von 80 Prozent und mehr das Angebot lockt, ist es jedoch zweifelsfrei, dass digitale Optionen für den Aufbau einer Altersvorsorge alles andere als geeignet sind.

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